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Überblick: Windkraftanlagen benötigen für ihren Bau und Betrieb soviel Energie, wie sie in ihrem Leben einfahren können - wahrscheinlich sogar mehr. Dieses eindeutige Ergebnis beruht auf einer einfach nachvollziehbaren Ermittlung auf der Basis der "Umweltökonomischen Gesamtberechnungen" des Statistischen Landesamts [1]. Windkraftanlagen belasten die Umwelt, erzeugen Scheinbeschäftigte und öffnen ein weiteres Subventionsgrab. Sie werden uns letztlich als Investitionsruinen lange erhalten bleiben. Bei dem Produkt "Energie Sparen" funktioniert das Motto "koste es, was es wolle!" nicht. Denn kein EURO wird ohne Verbrauch an Energie erwirtschaftet. So bedingen Subventionen immer auch eine Erhöhung des Energieaufwands von ca. 2,5 kWh/EUR [2] (Durchschnittswert des gesamten Inlandsenergieverbrauch pro Brutto-Inlands-Produkt, BIP) für das subventionierte Produkt. Die "Umweltökonomischen Gesamtberechnungen" offenbaren sehr deutlich, daß hohe Kosten einschließlich Subventionen auch immer hohe Energieaufwendungen bedeuten. Dies gilt in besonderem Maße für die Sonnenenergie: hier übersteigt der Energieaufwand für die Subventionen allein bereits den möglichen Energieertrag von Photovoltaikanlagen (Subvention ~0,46 EUR/kWh x 2,5 kWh/EUR)! Deutschland ist bei der Nutzung der Windkraft Nummer eins in der Welt! (GENERAL ANZEIGER, 03. Dez. 2001 und wohl auch bezüglich der Photovoltaik) und belegt in Bewertungen seiner Volkswirtschaft und Ausbildung (Pisa-Studie) einen der letzten Plätze der westlichen Industriestaaten; wen wundert es?! Anmerkungen zum Nutzen der Windkraft Die Betroffenen bekämpfen die Windkraftanlagen wegen der Umwelt-Belastung/ und -Verschandelung, wirtschaftlicher Nachteile und wachsenden Zweifels an ihrem Nutzen; sie formieren sich in vielen Bürgerinitiativen gegen den Bau neuer Anlagen. Ihre Protagonisten befürworten die Windkraft wegen einer erwarteten Entlastung der Umwelt durch Einsparung an fossilen Brennstoffen und Emissionen und als Alternative zum Atomstrom sowie wegen ihrer wirtschaftlichen Vorteile durch die derzeitige staatliche Förderung. Obwohl vielfach widerlegt führen sie hierzu immer wieder irreführende Argumente und Behauptungen an, die im folgenden zusammenfassend kommentiert werden sollen: Der entscheidende und offensichtliche Schwachpunkt der Windkraft ist ihr zufälliges und geringes Aufkommens sowie ihre unzureichende Energiedichte, deren Umsetzung in Strom einen außerordentlich hohen Aufwand erfordert: Die Nennleistung der Windkraftanlagen wird erst bei starkem Wind von 50 km/h (13,5 m/s) [3] erreicht, wenn sich dicke Äste bewegen und Regenschirme kaum noch benutzt werden können [4]. Bei einer Windgeschwindigkeit von 6 m/s, die bei mittlerem Aufkommen als Eignungskriterium für die Nutzung der Windkraft gilt und nur in den Küstengebieten und wenigen exponierten Lagen des Binnenlandes auftritt, wird weniger als 10% der Nennleistung erzielt, denn sie ist von der Windgeschwindigkeit in der 3. Potenz abhängig. Die kumulierte Windenergie liegt bei nur 20% des Potentials der Nennleistung [5] unregelmäßig verteilt über das ganze Jahr. Hieraus resultieren folgende Kernprobleme: 1. Windkraft kann keine sichere Stromversorgung gewährleisten. Sie kann nur zusätzlich zu konventionellen Kraftwerken mit der Erwartung auf eine Einsparung an fossilen Brennstoffen genutzt werden. 2. Windkraft ist keine Alternative zu Atomkraftwerken. Jedes Atomkraftwerk, das abgeschaltet wird, kann nur durch konventionelle Kraftwerke mit einer Erhöhung der Emissionen ersetzt werden. 3. Eine konkurrenzfähige Stromerzeugung ist mit Windkraft ohne hohe Subventionen wegen ihres großen Bau- und Personalaufwands nicht möglich. Diese Subventionen, die als "Entgelt für Mehrkosten aus Erneuerbare-Energien-Gesetz" auf jeder Stromrechnung ausgewiesen werden, betragen heute für die Windenergie ca. 1 Mrd. DM pro Jahr und steigen gemäß dem geplanten Ausbau auf ca. 3 Mrd. DM pro Jahr . 4. Von einem Beschäftigungseffekt kann bei 35.000 Mitarbeitern [6] gegenüber den hohen Subventionen [7] keine Rede sein. Diese entspricht bei der geplanten Ausbaustufe einem indirekten Subventionsbetrag von ca. 90.000 DM pro Mitarbeiter. 5. Die möglichen Einsparungen an fossilen Brennstoffen / CO2-Emissionen sind selbst ohne Berücksichtigung des Energieaufwands für den Bau und Betrieb der Windkraftanlagen marginal. Sie liegen in 2000 bei 0,6% und für den geplanten Ausbau der Windkraft auf 15 Mio. kW mit über 15.000 Anlagen in Jumbojet - Größe unter 2% des gesamten Endenergieverbrauchs [2]. Trotzdem verbleibt dieses geringe und zudem fragliche Einsparungspotential das einzige Argument zur Rechtfertigung der Windkraft. Eine Klärung zum Energie - Einsparungspotential durch Windkraftanlagen kann nur mit Hilfe einer glaubwürdigen Energiebilanz erzielt werden. 6. Nach Berechnungen auf der Datenbasis für "Umweltökonomische Gesamtrechnungen" des Statistischen Bundesamtes [1] liegt der Energieaufwand für den Bau und Betrieb der Windkraftanlagen in der Größenordnung ihres 20jährigen Ertrags. Dieses Ergebnis stellt einen einfach nachvollziehbaren Richtwert dar und beruht auf Berechnungen mit Hilfe der bekannten Kosten der Windkraftanlagen und des "Spezifischen Verbrauchs" von 4,3 kWh/EUR für das "Produzierende Gewerbe insgesamt", der einen Durchschnittswert des gesamten direkten Energieverbrauch je Bruttowertschöpfung für alle im Inland produzierten Produkte bis zur "letzten Verwendung" angibt und somit auch die durchschnittlichen Anteile für Materialien, Investitionen u. a. beinhaltet. Wichtig bei dieser Methodik der "Umweltökonomischen Gesamtrechnungen" ist, daß auch die Subventionen und Finanzierungskosten mit ihrem Energieanteil berücksichtigt werden können; denn kein EURO wird ohne Verbrauch an Energie erwirtschaftet! Hierfür erscheint es logisch, den Gesamt- Energieverbrauch pro Einheit BIP von 2,5 kWh/EUR (1997) anzusetzen. Auf der Basis dieser einfachen Berechnungsmethode ergibt sich bereits ein Energieaufwand für den Bau und Betrieb von Windkraftanlagen von ~10 Jahreserträgen. Dies stellt einen unteren Grenzwert dar: denn der Energie intensive Aufwand an hochwertigen Materialien, Investitionen von großen Gebäuden und Maschinen, an Verkehr und Infrastruktur für Windkraftanlagen liegt sicherlich weit über dem Durchschnitt des produzierenden Gewerbes. Dafür dürften zusätzlich mehrere Jahreserträgeanfallen. Für diesen Anteile erscheint z. B. der "spezifische Energieverbrauch" von 12 ~ kWh /EUR für die "Metallerzeugung und -bearbeitung" eher repräsentativ. Genauere Daten können laut Statistischem Bundesamt "mit einem modellmäßigen Ansatz auf der Grundlage von Input- Output-Tabellen abgeschätzt werden". In Anbetracht des bereits sehr hohen unteren Grenzwerts für den Energieaufwand erscheint es allerdings müßig in weitere Details einzusteigen, zumal eher sichere und überschaubare Richtwerte als unübersichtliche Details überzeugen und noch weitere bedeutende Faktoren unberücksichtigt blieben: Denn bei der vorliegenden Betrachtung wurde nur der direkte Energieverbrauch bei der Herstellung der Produkte im Inland berücksichtigt. Unter dem Blickwinkel der "letzten Verwendung" und des Zwecks der Windkraftanlagen, der Energieeinsparung muß auch der indirekte Energieverbrauch (42% des direkten Energieverbrauchs) [1] einbezogen werden, der bei der Produktion in den Vorstufen z. B. zur Rohstoffgewinnung u. a. im Ausland anfällt, ebenso wie Anteile des Verbrauchs der privaten Haushalte für die Mitarbeiter der Windkraftindustrie, was zusammen ca. 5 Jahreserträge ausmacht. Energieaufwand für Bau und Betrieb von Windkraftanlagen
** 20 Jahre Amortisation, ~ 6 % Zinsen Mehrere Jahreserträge gehen sicherlich zusätzlich beim Einsatz der Windkraft verloren, um die Wirkungsgradverluste bei den konventionellen Kraftwerken für die Grundversorgung wegen der unsteten Windstromeinspeisung zu kompensieren. Zusammenfassend kann festgestellt werden, daß der untere Grenzwert des Energieaufwands für den Bau und Betrieb von Windkraftanlagen bereits dem erwarteten Lebensertrag der Anlagen von 20 Jahren sehr nahe kommt und damit Sinn und Zweck dieser Anlagen verfehlt wird! Quellennachweis: |
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